An dieser Stelle möchten wir Ihnen die am häufig gestellten Fragen zum Hundeverkauf in unserem Hause beantworten. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte jederzeit gerne persönlich an uns oder nutzen Sie die Führungen in unserem Hause.


Ist es richtig, dass Sie planen, pro Jahr rund 1000 Hunde zu verkaufen?
Durch unsere von der Fläche her großzügig gebaute Hundeanlage sind wir dazu in der Lage über 1000 Hunde jährlich anzubieten. Letztendlich werden aber nur so viele Hunde angekauft, wie auch Nachfrage besteht. Zudem sind wir auf Hundehalter angewiesen, die ihre Hunde über uns zum Verkauf anbieten möchten.

Wie, wo und durch wen werden die Hunde außerhalb der Öffnungszeiten betreut?
Die Betreuung erfolgt durch Tierpfleger, die nach Einweisung durch Tierärzte/Innen insbesondere die Reinigung und Fütterung der Tiere übernehmen. Die Tierpfleger sind morgens ab 6 Uhr im Haus. Ab 10 Uhr ist das Verkaufspersonal anwesend. Das Verkaufspersonal besteht aus Tierarzthelferinnen und geprüften Hundetrainern. Die Hunde werden gemeinsam mit den Tierärzten untersucht. Eventuelle Pflegemaßnahmen am Hund werden durchgeführt und dokumentiert. Die Betreuung und Versorgung ist durch Tierpfleger auch an Sonn- und Feiertagen gewährleistet. Eine der drei angestellten Tierärzte/Innen hat immer Rufbereitschaft, falls ein Tier erkrankt.

Woher beziehen Sie die Hunde?
Die Hunde stammen aus Familienaufzuchten. Viele Hundebesitzer lassen ihre Hündin einen Wurf bekommen oder es passiert unbeabsichtigt. Das nötige Wissen zur Hundeaufzucht ist teilweise vorhanden oder wird durch die Haustierärzte vermittelt. Der Hundeverkauf mit den speziellen Fragen zu Impfung, Verhaltensproblemen, Kastrationsempfehlung etc. überfordert einige Hundehalter und sie möchten dies dann in kompetente Hände geben. Für den Fall, dass Hundeverkäufer an uns herantreten und verschiedene Rassen und/oder eine unübliche Anzahl von Hunden anbieten, werden wir uns mit unserer zuständigen Amtstierärzten in Verbindung setzen und einen Ankauf ablehnen.

Wie können Sie ausschließen, dass die Hunde von sogenannten Vermehrern stammen?
Wir werden nicht mit Hundevermehrern aus dem In- oder Ausland zusammenarbeiten. Dies trifft gleichermaßen auf Menschen zu, die ihre Hündinnen als Gebärmaschinen nutzen wollen. Um unseriöse „Züchter“ oder Zwischenhändler zu erkennen, werden wir nur Hunde ankaufen, deren Mutter uns vorgestellt wird. Die Mutter werden wir hinsichtlich Pflege- und Ernährungszustand und Allgemeingesundheit tierärztlich untersuchen. Wir lassen uns Impfausweise und Kaufbelege der Entwurmungen vorlegen. Um es nochmals deutlich zu machen: dies ist die Grundvoraussetzung für uns, einen Wurf überhaupt anzukaufen.

Wie können Sie sicherstellen, dass die Hunde artgerecht sozialisiert sind/ werden?
Die Hunde werden im Familienverband bis zur neunten Lebenswoche aufgezogen und dort auf rassegleiche Artgenossen sozialisiert. Interaktion mit den Besitzern ergeben sich aus der Hausaufzucht. Weitere Sozialisierungspartner sind gewünscht und werden bei uns im Hundeankauf abgefragt. Bei uns erfolgt die weitere Sozialisation mit den verschiedenen Pflegern, mit dem Verkaufspersonal und den Tierärzten. Eine Habituation auf verschiedene Umweltreize ist Teil des Konzeptes. Menschenscheue Hunde und verhaltensauffällige Hundemütter sind für uns ein Hinweis auf mangelnde Haltungsbedingungen und schließen einen Ankauf aus. Dies wird im Protokoll vermerkt und eine Vorstellung beim Tierarzt vorgeschlagen.

Wie viele Hunde bieten Sie in Ihrem Geschäft durchschnittlich gleichzeitig an?
In unserem Fachgeschäft können bis zu neun Würfe gleichzeitig angeboten werden. Ob tatsächlich so viele Tiere vor Ort sind, werden wir von der Nachfrage nach Hunden abhängig machen.

Wie viele Rassen sind durchschnittlich vertreten?
Es werden sowohl Rassehunde als auch Mischlinge verkauft. Es werden keine sogenannten Kampfhunde oder ihre phänotypisch geprägten Mischlinge angekauft. Zudem werden natürlich keine Hunde, die unter das Qualzuchtgutachten fallen, angeboten.

Was geschieht mit Hunden, die keinen Käufer finden?
Sogenannte Ladenhüter gibt es bei uns nicht. Zum Beispiel haben unsere Katzen eine durchschnittliche Aufenthaltsdauer von vier Tagen. Sollte ein Hund länger bleiben, wird er mit einem passenden Wurf vergesellschaftet und muss nicht allein sitzen. Es besteht ein Konzept zur Gewöhnung an Halsband und Leine und weiterhin ein Beschäftigungsplan (regelmäßige Spaziergänge usw.).

Nachsorge
Zur Nachsorge kooperieren wir mit einem externen ausgebildeten Hundetrainer.

Mitleidskäufe?
Einem Mitleidskauf beugen wir zum einen dadurch vor, dass die Hundehalle sich nicht im Eingangsbereich befindet. Die Hunde werden nicht auf mitleidserregende Art präsentiert: Sie haben Spielzeug, einen gefüllten Wassernapf, werden altersgerecht mehrmals täglich gefüttert, sind unter Umständen gar nicht zu sehen, da sie von den Rückzugsmöglichkeiten Gebrauch machen oder sich im Außengehege befinden. Der Preis, der ebenfalls ein Kriterium dafür ist, dass Mitleidskäufe erfolgen, ist durch unsere intensive Gesundheitsfürsorge nicht in einem Bereich, in dem man so nebenbei einen Hund erwirbt. Zu den Hunden gibt es selbstverständlich einen Kaufvertrag und den Impfausweis. Weiterhin bieten wir eine zweiwöchige Gesundheitsgarantie auf die Hunde. In dieser Zeit ist die Untersuchung und Behandlung des gekauften Hunde durch unsere Tierärztinnen für die Kunden kostenlos möglich. Diesen Service bieten wir schon jetzt bei allen Säugetieren, Reptilien und Vögeln. Darüber hinaus sind unsere kompetenten Verkäufer Ansprechpartner bei Sorgen und Nöten der neuen Hundebesitzer.

Vielleicht hört sich dies für Sie unglaubwürdig an? Aber- wir sind mit der Konzepterstellung seit 18 Monaten beschäftigt. Das Veterinäramt überwacht lückenlos die Planung des Projektes. Es ist uns als Tierärztinnen ein großes Anliegen, eine Möglichkeit zu finden, Hunde im Fachhandel anzubieten, ohne ungewollt Tierquäler zu unterstützen. Wir haben das Ziel, gesunde Hunde an verantwortungsvolle Halter zu verkaufen. Aus unserer Arbeit in der tierärztlichen Praxis kennen wir das Leid der Hunde, die schnell noch vorm Wochenende an den Mann oder die Frau gebracht werden und dann Sonntag morgen totkrank vorgestellt werden. Wir werden bei Zoo Zajac einen neuen Standard für einen tiergerechten Hundeverkauf etablieren. Und wünschen uns, Maßstab für eine tiergerechte gewerbliche Hundehaltung zu sein. Würden wir als Referenz für die Zulassungen von gewerblichen Hundehändlern und Züchtern genutzt werden, könnten die Veterinärämter sämtliche unseriösen Hundeverkäufe unterbinden. Gerne werden wir die Selbstverpflichtung zum seriösen Tierschutz im Zusammenhang mit Tiervermittlung gegenzeichnen.

Besichtigung
Eine Besichtigung der jetzt belegten Beobachtungsstation ist nicht mehr möglich, um den hohen hygienischen Standart in der Anlage nicht zu gefährden. Die Verkaufsanlage ist natürlich zu besichtigen. Bitte beachten Sie jedoch, dass aus rechtlichen Gründen das Betreten der kompletten Halle für Kundenhunde nicht gestattet ist.

Mit tierfreundlichen Grüßen

Norbert Zajac
Dr. med. vet. Eva-Maria Egloff
Dr. med. vet. Theresa Mausberg
Ilona Weiss med. vet.