Liebe Hundezüchter,

Sie möchten uns Ihre Hunde anvertrauen? Wenn Sie diese Frage mit Ja beantworten können, gibt es ein paar Dinge zu beachten:

  • Die Hunde müssen die 9. Lebenswoche (63. Lebenstag) abgeschlossen haben.
  • Hunde und Mutterhündin müssen altersentsprechend entwurmt werden.
  • Das Absetzen von der Hündin muss vor der 8. Lebenswoche (56. Lebenstag) erfolgen, damit die Wirksamkeit der ersten Impfung gewährleistet ist → Mutterhündin darf nach der ersten Impfung nicht mehr säugen!!
  • Die erste Impfung gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Zwingerhusten und Leptospirose (kurz SHPPiL) ist frühestens mit der vollendeten 8. Woche (56. Lebenstag) möglich
  • Die Mutterhündin muss ebenfalls gegen die oben genannten Krankheiten und Tollwut grundimmunisiert und danach regelmäßig nachgeimpft sein. (SHPPiL 1x/Jahr, Tollwut alle 3 Jahre).

  • Erst 7 Tage nach der ersten Impfung erfolgt der Ankauf, d.h. ab dem 63. Lebenstag
    (erfolgt diese Impfung zu einem späteren Zeitpunkt verschiebt sich der Zeitpunkt des möglichen Ankaufs um die Anzahl der Tage nach hinten.
    Bsp.: die Impfung erfolgt am 59. Lebenstag, so verschiebt sich der Termin um 3 Tage nach hinten auf den 66. Lebenstag.)

    Zu diesem Termin bringen Sie bitte die Mutterhündin sowie deren Impfausweis mit, da auch diese beim Ankauf einer Allgemeinuntersuchung unterzogen wird. Um eine eindeutige Zuordnung zu gewährleisten muss die Mutterhündin gechipt sein. Bestimmte Rassen benötigen rassespezifische Voruntersuchungen, bzw. Untersuchungsbelege der Mutterhündin durch Ihren Haustierarzt (hier einige Beispiele):

  • HD Untersuchungbelege bei z.B. Labrador, Retriever
  • Keilwirbel bei Französischer Bulldogge
  • MDR1-Gendefekt beim Australian Shepherd
  • Audiometrietest beim Dalmatiner

  • Es werden nur gesunde Hunde angekauft!!!
    Hunde die zum Beispiel eine gravierende Zahnfehlstellung, eine Patellaluxation, eine zu große Fontanelle, etc haben werden nicht angekauft. Wird ein Nabelbruch festgestellt, liegt es im Ermessen des Untersuchenden und an dem Ausmaß des Nabelbruches ob der Hund angekauft wird. Es werden nur gesunde Hunde angekauft. Sollte bei der Untersuchung am Tag des Ankaufs folgendes auffällig werden, können wir die Hunde nicht nehmen.

  • Bei fehlenden oder fehlerhaften Impfungen der Mutterhündin oder der Hunde
  • bei fehlenden Unterlagen
  • bei Anzeichen einer Infektion (z.B. Husten, Fieber, Durchfall)


  • Generell gilt: Die Tierärzte vor Ort entscheiden, ob ein Hund angekauft wird oder nicht.
    Es gibt kein Kaufversprechen gegenüber dem Züchter.
    Für den Fall, dass ein ganzer Wurf abgelehnt wird, besteht kein Anspruch auf die bisher entstandenen Kosten, wie z.B. Aufwandsentschädigung für den Fahrtweg. Da immer ein großes Interesse daran besteht, wie die Mutterhündin aussieht, würden wir es sehr begrüßen, wenn sie uns vorab ein Bild von dieser zu kommen lassen könnten.
    Sollten Sie alle Kriterien erfüllen, steht einem Ankauf nichts im Wege.



    Bei Interesse oder Fragen können Sie sich gerne jederzeit telefonisch unter 0203/45045-826 oder -827 sowie per E-Mail an hunde@zajac.de an uns wenden und wir beantworten gerne alle Ihre Fragen.